Vielleicht wissen Sie nur, dass es so nicht weitergeht. Das genügt.

Möglicherweise trinken Sie schon lange zu viel Alkohol. Und finden inzwischen unangenehm, traurig oder beängstigend, was dadurch mit Ihnen passiert.

Schauen Sie sich bitte die folgenden Fragen an. Die Fragen beziehen sich auf ein Leben, das vom Alkohol bestimmt ist. Lauten Ihre Antworten häufig „JA“? Wenn Sie tatsächlich wollen, dass es so nicht weitergeht, können Sie Ihr Leben ändern. Handeln Sie jetzt – sich selbst und Ihrer Familie zu Liebe.

  • Haben Sie betrunken sonst etwas getan, das Sie in nüchternem Zustand bereut haben?

  • Haben Sie schon einmal einen wichtigen Termin verpasst, weil Sie betrunken waren oder verkatert?

  • Haben Sie sich krankschreiben lassen, oder hat die Qualität Ihrer Arbeit unter Ihrem Alkoholkonsum gelitten?

  • Hatten Sie betrunken einen Streit, den Sie nüchtern nicht gehabt hätten?

  • Haben Sie Angst, Ihr Leben nicht mehr zu bewältigen?

  • Machen Sie sich Gedanken darum, wie Sie Alkohol organisieren können – und wie Sie die leeren Flaschen wieder loswerden?

  • Ziehen Sie sich aus dem gesellschaftlichen Leben zurück?

  • Vereinbaren Sie unverbindlich einen Beratungstermin.

    Wir beraten, helfen und unterstützen Abhängige, Angehörige, Freunde, Ärzte und Arbeitgeber. Individuell. Umfassend. Vertraulich.

Der richtige Zeitpunkt zum Aufhören ist: immer

Sie kennen sicher den Ausdruck: „ganz unten angekommen sein“. Früher gingen Psychologen davon aus, dass bei einer Suchterkrankung nur bei einem Start von ganz unten, also wenn es einem richtig schlecht geht, die Motivation groß genug ist, um das Verhalten, dass süchtig macht, nachhaltig zu ändern – und die Sucht zu überwinden. Heute wissen wir, dass das nicht stimmt: Es geht auch früher. Es gibt verschiedene Vorstufen auf dem Weg nach unten, auf dem Weg in die Sucht. Bei jeder Vorstufe ist es möglich ist, eine Kehrtwende zu machen und das Verhalten zu ändern.

Das ist eine gute Botschaft. Der richtige Zeitpunkt zum Aufhören ist: Jederzeit. Sie haben die Absicht, Ihren Alkoholkonsum irgendwann einmal zu verändern? Sie wollen mit der Veränderung jetzt beginnen? Sie haben sogar schon eine Überweisung für einen stationären Aufenthalt? Sie sind auf dem richtigen Weg. Handeln Sie. Am besten jetzt.

Rufen Sie uns an. Mit unseren Ärzten und Psychologen können Sie am Telefon ausführlich besprechen, welcher Schritt jetzt für Sie der richtige ist. Oder machen Sie einen persönlichen Termin und kommen Sie direkt zu uns. Unsere Klinik in Bad Münstereifel ist ein guter Ort für ein ausführliches Beratungsgespräch. Und Sie sehen gleich, was und wer Sie hier erwartet.

Die Entgiftung: individuell & sanft

Die Entgiftung planen wir für jeden Patienten individuell. Unsere wichtigsten Helfer sind: die Neuroelektrische Stimulation (NES), ein Mix aus Medikamenten und Sie, der Patient.

Wir fragen Sie zunächst, wie lange Sie schon Alkohol trinken, wo und in welchen Mengen. Wir wollen wissen, welche Erfahrungen Sie bisher mit Entzügen und Entzugserscheinungen haben. Dann machen wir eine gründliche körperliche Untersuchung und stellen fest, wie schwer und wie groß Sie sind. Diese Informationen sind nötig, um Art und Menge der von Ihnen benötigten Medikamente festzulegen.

Unser Ziel ist, Ihre Entgiftung außergewöhnlich sanft und frei von Leiden zu gestalten. Dabei hilft die NES. Sie schwächt Ihre Entzugssymptome ab und verkürzt den Entgiftungsprozess erheblich. Ihr Botenstoffsystem wird viel schneller normalisiert und eine positive Grundstimmung stellt sich früher wieder ein, als Sie das gegebenenfalls von vorherigen Entgiftungen kennen. Zusätzlich bekommen Sie Medikamente, um die Anfälligkeit für Krämpfe zu verringern und Symptome wie Schlafmangel, Übelkeit, zittrige Hände und Schwitzen zu vermeiden. Wir haben viel Erfahrung und blicken auf hunderte sanfte Entgiftungen zurück.

Die Dauer der Entgiftung ist individuell verschieden. Die NES verkürzt sie unserer Erfahrung nach meistens auf nur wenige Tage. Ausnahmen sind jedoch möglich. Nach der Entgiftung beginnt die Therapie.

Sorgenvolle Gedanken über die Zukunft – oder: Was passiert nach Lifespring?

Während der Therapie, die auf die Entgiftung folgt, lernen Sie alles, was Sie künftig für ein zufriedenes abstinentes Leben brauchen. Am Ende der Therapie sind viele Schritte zur Verhaltensänderung erfolgt. Sie sind auf dem Weg, aber noch nicht am Ziel. Warum? Sie müssen jetzt ihre alten Verhaltensmuster auch außerhalb der Klinik durch die neuen Verhaltensmuster ersetzen, die Sie in der Therapie gelernt haben. Machen Sie sich keine Sorgen: Dafür sind Sie gut gerüstet.

Was genau Sie in der Zeit nach Ihrem Leben in der Lifespring-Privatklinik für sich tun, erarbeiten wir gemeinsam. Wir erstellen einen ausführlichen Nachsorgeplan. Der Plan enthält eine Reihe von Hilfestellungen wie regelmäßige psychotherapeutische Einzel- oder Gruppensitzungen oder die Teilnahme an Treffen der Anonymen Alkoholiker.

Wir stehen auch in Ihrem neuen Leben an Ihrer Seite. Sie können uns jederzeit anrufen und mit uns sprechen. Wir unterstützen Sie. Damit Sie auf dem guten Weg bleiben. Und erkennen: Der Weg ist das Ziel. Wenn Sie auf diesem Weg bleiben, haben Sie das Ziel erreicht.

Nach wenigen Tagen ist der Anfang gemacht

In der Regel ziehen Sie sich in der Zeit der Entgiftung erst einmal auf Ihr Zimmer zurück. Dort verköstigen wir Sie. Unsere Ärzte und Pfleger versorgen Sie rund um die Uhr. Sie sind nicht allein. Sie müssen Ihr Zimmer nicht verlassen und haben vollkommene Ruhe.

Sobald es Ihnen einigermaßen gut geht, manchmal durchaus schon am zweiten Tag, nehmen Sie am Programm der Klinik teil.

Die Therapie: wirksam für Körper, Seele und Geist. Und Ihre Zukunft

Nach der Entgiftung folgt der zweite Schritt: Sie lernen, nicht mehr zu trinken. Die Alkoholtherapie dauert in der Regel 21 Tage, und unser therapeutisches Konzept ist entsprechend aufgebaut. Wenn Sie körperlich und seelisch fit genug sind, beginnt die Therapie bereits während der Entgiftung. Ein zentraler Bestandteil ist die Rückfallprophylaxe, die Sie zu einem abstinenten Leben ermächtigt.

Betreut und angeleitet werden Sie durch ein multidisziplinäres Team. Es besteht aus Suchtmedizinern, Psychiatern, Psychologen, Sucht-Coaches und Kunst-, Musik-, Theater-, Bewegungs- und Achtsamkeitstherapeuten.

Was erwartet Sie? Einzelgespräche, in denen Sie Ihr Verhalten kennen und ändern lernen. Gruppengespräche, in denen man zusammen zu hilfreichen Erkenntnissen kommt. Sitzungen mit Coaches, die selber Alkoholiker waren. Und viele Freizeitaktivitäten.

Auch medizinisch betreuen wir Sie während Ihres gesamten Aufenthaltes. Wir überwachen kontinuierlich Ihre Gesundheit, behandeln Zusatzerkrankungen und helfen Ihnen dabei, Ihre körperliche Fitness wieder herzustellen. Wir behandeln Sie dazu mit Vitaminen und Spurenelementen und machen Sie vertraut mit der wohltuenden Wirkung naturheilkundlicher Verfahren.

Ausführliche Informationen lesen Sie unter Therapie.