Nicht aufhören müssen, und nicht aufhören können

Kokain wird als Koks geschnupft, als Crack geraucht, und wurde als Zusatz zum Vin Mariani auch an verschiedene Päpste geliefert. Die Blätter des Kokastrauches werden in Südamerika schon seit Tausenden von Jahren gekaut – für rituelle Zwecke, um den Hunger zu unterdrücken und die Ausdauer und Leistungsfähigkeit zu steigern. Eine vergleichsweise harmlose Variante.

Heute gilt Kokain als die Droge der Reichen, Schönen, Erfolgreichen und hat fast vollständig Einzug in die Partyszene gefunden. Die leistungssteigernde Wirkung spielt noch immer eine wichtige Rolle. Doch harmlos sind Koks und Crack überhaupt nicht. Im Gegenteil: Sie sind gefährlich, zerstören die Gesundheit und kosten Geld. Viel Geld. Und der Konsum ist nur schwer zu bremsen.

Die Welt ist helle Freude.
Und schon wieder ist alles vorbei.

Vielleicht hat es auf einer Party angefangen, und Sie wollten den Rausch auskosten. Vielleicht wollten Sie kreativer sein oder länger durchhalten im Job. Es hat großartig funktioniert, Sie haben sich noch nie so gut gefühlt – für kurze Zeit. Dann mussten Sie nachlegen. Immer wieder. Das machen Sie heute noch. Bis Sie nicht mehr können.

Dann kommen die Depressionen. Sie schlafen schlecht, haben Angst, sind reizbar und können sich nicht konzentrieren. Zunächst war der Sex großartig, aber selbst das ist vielleicht schon vorbei. Stattdessen fühlen Sie sich krank. Möglicherweise kennen Sie auch die Paranoia, die nach starkem Konsum von Kokain einsetzen kann. Jeder ist Polizist und überall sind Kameras!

Und es wird immer anstrengender, das Geld für die Droge zu beschaffen?

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    Wir beraten, helfen und unterstützen Abhängige, Angehörige, Freunde, Ärzte und Arbeitgeber. Individuell. Umfassend. Vertraulich.

Lifespring hat sich auf den Entzug von Kokain spezialisiert. Mit Expertenwissen und eigener Erfahrung.

Rufen Sie uns an, wenn Sie Ihren Kokainkonsum beenden wollen. Die Lifespring-Privatklinik für Privatpatienten und Selbstzahler ist auf den Entzug von Kokain spezialisiert. Und natürlich auch auf die anschließende Therapie, die nötig ist, die die Nachhaltigkeit Ihrer Abstinenz zu sichern.

Konsumenten von Kokain haben den Anspruch, zu funktionieren. – wie Sie wahrscheinlich auch. Sie kommen ganz gut zurecht  im Leben. Warum also auf das Kokain verzichten? Doch plötzlich ist die Hochstimmung weg. Und die persönliche Krise nicht mehr länger zu verdrängen. Oft ist es Paranoia, ständige Geldsorgen oder zu ernste gesundheitliche Probleme, die den Gedanken ans Aufhören keimen lassen. Oder es ist der Wunsch, endlich aus der Tretmühle herauszukommen.

Nach langem und exzessivem Konsum scheint der Drang nach Kokain häufig unbezwingbar. Doch das stimmt nicht. Es ist zweifellos möglich, den Drang zu überwinden. Für immer. Einer unserer Therapeuten hat selbst viele Jahre Kokain konsumiert und unterstützt Sie jetzt dabei, es nicht mehr zu tun. Und mit ihm unterstützt Sie unser ganzes Team.

Die heilende Wirkung der Endorphine

Machen Sie einen Termin für ein Gespräch vor Ort, oder lassen Sie sich am Telefon von einem unserer Ärzte oder Therapeuten beraten. Dann wissen Sie, was die nächsten Schritte sein können.

Entscheiden Sie sich für einen Kokain-Entzug in der Lifespring-Privatklinik, unterstützen wir Sie hier mit einer selten praktizierten Methode: Der Neuroelektischen Stimulation (NES). Kokain gehört zu den Suchtmitteln, die erstaunlich stark abhängig machen können. Dabei gibt es beim Entzug kaum körperliche Symptome. Umso stärker sind jedoch psychische Symptome – Abhängig­keit und Suchtdruck sind sehr groß. Das liegt im Wesentlichen daran, dass chronischer Kokainkonsum die natürliche Produktion von Endorphin vermindert. Ohne Koks kein Endorphin und ohne Endorphin kein Domamin. Das gesamte Belohnungssystem bricht zusammen.

Deshalb behandeln wir Sie während des Entzugs mit NES. Dazu befestigen wir Elektroden hinter Ihren Ohren und schließen einen Impulsgeber an. Er gibt einen schwachen Wechselstrom ab. Dieser Strom regt die Produktion von Endorphinen an. In der Regel reichen wenige Tage, um die akuten Entzugssymptome zu überwinden.

Die Therapie: Stärken Sie Ihre Ressourcen.

Suchtdruck und Depressionen treten manchmal auch ein paar Wochen nach dem Entzug auf. Das gilt vor allem, wenn Sie Kokain lange und besonders auch täglich konsumiert haben. Die Therapie, die auf die Entgiftung folgt, stärkt Ihre Ressourcen für die Zeit danach. Sie dauert in der Regel 28 Tage und beginnt bereits während der Entgiftung. Bei Bedarf können Sie die Therapie verlängern.

Ein multidisziplinäres Team begleitet Sie während der gesamten Zeit. Es besteht aus Suchtmedizinern, Psychiatern, Psychologen, Sucht-Coaches und Kunst-, Musik-, Theater-, Bewegungs- und Achtsamkeitstherapeu­ten.

Was erwartet Sie? Einzelgespräche, in denen Sie Ihr Verhalten kennen und ändern lernen. Gruppengespräche, in denen man zusammen zu Erkenntnissen kommt. Sitzungen mit einem Coach, der selber Kokain konsumiert hat. Und viele Freizeitaktivitäten.

Chronischer Kokainkonsum hat körperliche Folgen: die Schwächung der körperlichen Widerstandskraft, eine verminderte Belastbarkeit, starker Gewichtsverlust, Schädigungen der Blutgefäße und verschiedener Organe wie Leber, Herz und Nieren. Das Rauchen von Crack zieht die Atmungsorgane in Mitleidenschaft, regelmäßiges Schnupfen schädigt die Nasenschleimhäute und führt zu chronischem Nasenbluten.

In der Lifespring-Privatklinik sind wir mit all diesen Symptomen und ihrer Behandlung vertraut. Wir helfen Ihnen dabei, Ihre körperliche Fitness wieder herzustellen, behandeln Sie dazu mit Vitaminen und Spurenelementen und machen Sie vertraut mit der wohltuenden Wirkung naturheilkundlicher Verfahren.

Sorgenvolle Gedanken über die Zukunft – oder: Was passiert nach Lifespring?

Während der Therapie, die auf die Entgiftung folgt, lernen Sie alles, was Sie künftig für ein zufriedenes abstinentes Leben brauchen. Am Ende der Therapie sind viele Schritte zur Verhaltensänderung erfolgt. Sie sind auf dem Weg, aber noch nicht am Ziel. Warum? Sie müssen jetzt ihre alten Verhaltensmuster auch außerhalb der Klinik durch die neuen Verhaltensmuster ersetzen, die Sie in der Therapie gelernt haben. Machen Sie sich keine Sorgen: Dafür sind Sie gut gerüstet.

Was genau Sie in der Zeit nach Ihrem Leben in der Lifespring-Klinik für sich tun, erarbeiten wir gemeinsam. Wir erstellen wir einen ausführlichen Nachsorgeplan. Der Plan enthält eine Reihe von Hilfestellungen wie regelmäßige psychotherapeutische Einzel- oder Gruppensitzungen oder die Teilnahme an Treffen von Menschen, die Abhängig von Medikamenten waren.

Wir stehen auch in Ihrem neuen Leben an Ihrer Seite. Sie können Sie uns jederzeit anrufen und mit uns sprechen. Wir unterstützen Sie. Damit Sie auf dem guten Weg bleiben. Und erkennen: Der Weg ist das Ziel. Wenn Sie auf diesem Weg bleiben, haben Sie das Ziel erreicht.