Ein kurzer und schonender Weg
 in Ihre Unabhängigkeit

Morphium und alle dem Morphium verwandten Stoffe zählen zu den Opioiden, natürliche ebenso wie synthetische. Opioide sind wirkungsvolle Schmerzmittel, auch ihre berauschende Wirkung ist seit jeher bekannt. Ihr Abhängigkeitspotenzial ist hoch, und der Entzug gilt als schwer und sehr unangenehm. Doch es gibt große Unterschiede.

Weltweit führend bei der Entgiftung von Opioiden

Die Lifespring GmbH hat bereits vor Gründung unserer Klinik zahlreiche Entgiftungsbehandlungen bei opiat­abhängigen Patienten durchgeführt. In kurzer Zeit, mit ungewöhnlich geringen Abbruchsquoten, und die Patienten waren in guter körperlicher Verfassung.

Bei der Entgiftung von Opioiden haben wir eine herausragende Expertise.

Unsere Methode beruht auf der einmaligen Kombination von neuroelektrischer Stimulation (NES) und dem Medikament Britlofex.

Die häufigsten Suchtstoffe sind:

  • Tramadol, Tilidin, Fentanyl und Palexia

    Die Schmerz- und Narkosemittel Tramadol, Tilidin, Fentanyl und das selten verwendete Palexia: Sie lassen sich leicht und schnell entgiften, und die Entzugssymptome sind nicht sehr ausgeprägt. Die Entgiftung dauert meist nur wenige Tage.

  • Buprenorphin

    Das Schmerzmittel Buprenorphin, es wird auch als Substitutionsmittel eingesetzt: Die Entzugserscheinungen sind nicht sehr ausgeprägt, doch da Buprenorphin eine lange Halbwertzeit hat, dauert der Entzug etwas länger.

  • Morphin, Heroin, Kodein, Oxycodon

    Opiate wie Morphin, Heroin (Diamorphin, Diaphin), Kodein, Oxycodon haben eine kurze Halbwertszeit und werden schnell abgebaut. Obwohl die Entzugserscheinungen je nach konsumierter Dosis stark sein können, gehen sie relativ schnell – innerhalb von fünf bis sieben Tagen – vorbei.

    Um den Entzug dennoch so schonend wie möglich zu machen, wenden wir eine weltweit einzigartige Methode an: Wir stellen unsere Patienten zuerst über einen Zeitraum von zwei Wochen auf Morphium um; die Umstellung erzeugt keine Symptome. Dann entziehen wir das Morphium innerhalb einer viel kürzeren Zeit. Die gesamte Entgiftung dauert also ungefähr drei Wochen.

  • Methadon und Polamidon

    Opioide wie Methadon und Polamidon, die fast ausschließlich zur Substitution von Heroinabhängkeit eingesetzt werden, sind schwer zu entgiften. Die Entzugs­erscheinungen sind ähnlich schwer wie bei den Morphinen, die Halbwertzeit ist jedoch viel länger.

    Drei Monate Therapie nach Methadon-Entgiftung

    Für Abhängige von Methadon und Polamidon gilt sogar, dass sie einen Therapieplatz für drei Monate nachweisen müssen. Sie können diese drei Monate gerne komplett bei uns verbringen.

  • Vereinbaren Sie unverbindlich einen Beratungstermin.

    Wir beraten, helfen und unterstützen Abhängige, Angehörige, Freunde, Ärzte und Arbeitgeber. Individuell. Umfassend. Vertraulich.

NES: Botenstoffe im Gehirn

Während der Abhängigkeit von Opioiden verliert das Gehirn die Fähigkeit, Dopamine zu produzieren. Die entsprechenden Areale sind durch die Suchtmittel blockiert. Während des Entzugs fängt nun das Gehirn nicht gleich wieder an mit der Produktion von Dopaminen, sondern es braucht eine Zeit, bis sich das Botenstoffsystem angepasst hat. Das ist der Auslöser für die akuten Entzugssymptome: Depressionen und Ängste, dazu körperliche Symptome wie Schmerzen, tränende Augen, laufende Nase, Zittern, Hitzewallungen und Schüttel­frost.

Hier kommt die neuroelektrische Stimulation (NES) zum Einsatz, die bei der Entgiftung von Opioiden ganz besonders wirkungsvoll ist. Sie regt die Produktion der körpereigenen Botenstoffe an und lindert die Symptome so erheblich, dass Sie beim Entzug von schwächeren Schmerzmitteln wie Tramodol und Tilidin gar keine Medikamente brauchen.

Bei der Entgiftung von Opiaten zeigt sich die Wirkung der NES am deutlichsten in der Verkürzung der Zeit, die es dauert, bis die akuten Symptome überwunden sind. Während bei einem Entzug ohne NES die Symptome erst nach zwei bis drei Wochen wirklich abgeklungen sind, ist der Entzug mit der NES meist signifikant kürzer.

Britlofex: verhindert den Stress

Zusätzlich zur NES verwenden wir ein spezifisches Medikament zur Unterdrückung der Symptome. Dieses Medikament ist einzigartig und wird in England schon seit 1992 routinemäßig in Entzugskliniken angewendet. Es wirkt am zentralen Botenstoffmechanismus, der für die akuten Entzugsbeschwerden verantwortlich ist. Beim Entzug entgleitet die Regulation eines Botenstoffes, des stressauslösenden Stoffes Noradrenalin. Es wird unkontrolliert in großen Mengen ausgeschüttet und führt zu den typischen Beschwerden. Britlofex blockiert die Ausschüttung von Noradrenalin vollständig – und damit auch die Symptome. Durch den Einsatz von NES in Kombination mit Britlofex können wir Ihnen einen sehr sanften Entzug versprechen – auch bei größeren Konsummengen.

Der Entzug nach dem Entzug

Die Entgiftung in der Lifespring-Privatklinik haben Sie also – aufgrund unserer besonderen Methode – relativ schnell hinter sich. Doch können wir Ihnen nicht versprechen, dass damit alles getan ist, denn auf die akuten Symptome folgen die postakuten: Unannehmlichkeiten wie Schlafmangel, ein Gefühl der inneren Kälte, zapplige Beine, allgemeine Schwäche, depressive Verstimmungen und starkes Suchtverlangen. Richten Sie sich darauf ein. Denn die postakuten Beschwerden sind oft der Grund für einen Rückfall: Zwar sind sie im Grunde gut auszuhalten, aber eben langanhaltend – und das in Kombination mit dem Wissen, dass Linderung so leicht zu erreichen wäre.

Die Therapie: Wochen, die Sie für Ihr Leben stärken

Möchten Sie dauerhaft abstinent bleiben, hilft Ihnen jetzt vor allem die Therapie. Sie ist aufwendiger und dauert länger als die Therapie der meisten anderen Suchtstoffe. Aber es lohnt sich. Planen Sie mindestens sechs Wochen ein. Für Abhängige von Methadon und Polamidon gilt sogar, dass sie einen Therapieplatz für drei Monate nachweisen müssen. Sie können diese drei Monate gerne komplett bei uns verbringen.

Während Ihrer gesamten Zeit bei uns begleitet Sie ein multidisziplinäres Team. Es besteht aus Suchtmedizinern, Psychiatern, Psychologen, Sucht-Coaches und Kunst-, Musik-, Theater-, Bewegungs- und Achtsamkeitstherapeu­ten.

Was erwartet Sie? Einzelgespräche, in denen Sie Ihr Verhalten kennen und ändern lernen. Gruppengespräche, in denen man zusammen zu Erkenntnissen kommt. Sitzungen mit einem Coach, der selber Kokain konsumiert hat. Und viele Freizeitaktivitäten.

Auch medizinisch werden Sie während Ihres gesamten Aufenthaltes bei uns betreut. Wir überwachen konti­nuierlich Ihre Gesundheit, behandeln Zusatzerkrankungen und helfen Ihnen dabei, Ihre körperliche Fitness wieder herzustellen. Wir behandeln Sie dazu mit Vitaminen und Spurenelementen und machen Sie vertraut mit der wohltuenden Wirkung naturheilkundlicher Verfahren.