Der Teufelskreis der Kokainsucht

Der Teufelskreis der Kokainsucht

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Nicht jeder Kontakt mit dieser Droge führt gleich zu ruinöser Sucht und Abhängigkeit. Dennoch ist die Gefahr psychischer(!) Abhängigkeit real und hoch. Labile, stressgeplagte und suchtgefährdete Menschen gelangen schnell in den Teufelskreis, Dosis und Einnahmehäufigkeit zunehmend zu steigern: um sich leistungsfähiger – auch sexuell, kreativer, selbstbewusster und positiver zu fühlen. Dies gilt vor allem deshalb, da die Wirkung von Kokain aufgrund einer kurzen Halbwertszeit vergleichsweise schnell nachlässt. Gleichzeitig steigt die Schwelle, ab der man überhaupt noch einen Effekt durch Koks verspürt. Auf den Hangover danach trifft allerdings das Gegenteil zu. Er setzt immer schneller und stärker ein. Und schon ist man in einem Suchtkreislauf mit immer stärkeren Kontrollverlusten gefangen.

Finanzieller Ruin für ein Vergnügen mit kurzer Halbwertszeit

Nicht zu unterschätzen ist dabei das Risiko der finanziellen Überforderung. Legen wir zum Beispiel einen Preis von 80 Euro für 1 Gramm Kokain von leicht gehobener Qualität zugrunde. Gehen wir außerdem davon aus, dass diese Menge für 10 Linien reicht. Und nehmen wir schließlich an, dass Ihr Verlangen nach Koks Sie zum täglichen Konsum dieser Dosis treibt. Dann sind wird bei monatlichen Kosten von 2.400 Euro. Sie sind aus dem Netto-Einkommen zu finanzieren. Unterstellen wir nun den Spitzensteuersatz, müssten Sie allein rund 5.000 Euro vor Steuern zu den normalen Lebenshaltungskosten dazu verdienen, um sich diese Art von Kokainsucht leisten zu können. Das ist viel Holz für ein Vergnügen mit ziemlich kurzer Halbwertszeit (psychisch ca. 1 Stunde).

Das Wiedererkennen suchttypischer Zerrissenheit durch Kokain

Dennoch werden alle noch so vernünftigen Argumente viele von Ihnen vom Konsum berauschender Drogen wie Kokain nicht abhalten. Das liegt in der Natur der Sache. Denn der Konsum von Suchtmitteln – zumal von illegalen – versprüht ja gerade den Reiz des Irrationalen und vielleicht auch Verbotenen. Aber was ist mit denjenigen, die an der unmittelbaren Schwelle zur Sucht stehen? Oder sich bereits so in ihr verfangen haben, dass das Verlangen nach dem Schnee der Chef im Ring ist? Wie hat es der österreichische Liedermacher Boris Bukowski in seinem Song „Kokain“ so treffend ausgedrückt:

„In meinem Leben führst Du die Regie, Du bist mein Motor und meine Energie, Doch das was Du gibst, das kriegt man nur geliehen. Du bist wie Kokain, Baust mich auf und machst mich hin.“

Wenn Sie sich in dieser Art von innerer Zerrissenheit wiederfinden, dann hilft das Lesen dieses Blogbeitrags vielleicht, sich dieser Zerrissenheit, egal ob sie nun droht oder bereits eingetreten ist, bewusst zu werden. Und zu erkennen, wie selbstzerstörerisch der Kokainkonsum sein kann.

Lifespring – Private Entzugsklinik für den Kokainentzug

Sie leiden an genau dieser Art innerer Zerrissenheit beim Kokainkonsum? Dann ist es allerhöchste Zeit, über einen Ausstieg nachzudenken. Eine erste Hürde für den Kokainentzug ist allerdings: Wo finde ich fachliche und professionelle Ansprechpartner? Denn im Gegensatz zu anderen Süchten, wie zum Beispiel bei Alkoholabhängigkeit, gibt es hierfür kein annähernd so flächendeckendes Netz an Anlaufstellen. Umso wichtiger ist es zu wissen, dass die Lifespring Privatklinik in Bad Münstereifel eine solche Anlaufstation ist. Denn hier ist man auf den Kokainentzug spezialisiert. Wenn Sie mehr wissen wollen, besuchen Sie einfach die Unterseite Kokainentzug. Oder vereinbaren Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch mit einem der Kokain-Experten von Lifespring.

Über den Autor
Frank Frank
Im Sommer 2018 bin ich von Lifespring mit der Redaktion dieses Blogs betraut worden und der Autor dieses Beitrags. Mein Name ist Frank. Seit vielen Jahren arbeite ich als freier Redakteur, Texter und Lektor. Auch ich habe eine „Suchtkarriere“ durchlebt. Bei mir war es der Alkohol. Seit 4 Jahren bin ich abstinent. Ich will hier nicht den häufig bemühten Himmel-Hölle-Vergleich bemühen. Denn beim Durchleiden meiner Sucht war nicht alles Hölle. Und jetzt, im Zustand der „Enthaltsamkeit“, ist nicht nur der Himmel auf Erden. Trotzdem war der Ausstieg aus einem alkoholschwangeren Leben die beste Entscheidung, die ich in jüngerer Zeit getroffen habe. Ich habe meine Freiheit und einen überwiegend klaren Kopf zurückgewonnen – auch wenn das Weltgeschehen mit nüchternem und enteuphorisiertem Blick nicht immer leicht zu ertragen ist. In diesem Blog möchte ich unter anderem über aktuelle Themen aus der Suchtforschung, aus dem Klinikalltag von Lifespring sowie aus den behandelten Suchtindikationen berichten. Ganz besonders möchte ich aber eins: Sie, als Betroffene oder Betroffenen, und Ihre unter Umständen ebenfalls betroffenen Angehörigen, genau da „abholen“, wo Sie der Schuh beziehungsweise die Sucht drückt.
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