„Ich kann das nicht – oder doch?“ 4 Tipps für mehr Selbstvertrauen

„Ich kann das nicht – oder doch?“ 4 Tipps für mehr Selbstvertrauen

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Der Glaube an sich selbst fungiert als Basis für persönliches Glück und beruflichen Erfolg.
Viele Menschen haben jedoch das Gefühl, dass ihre Fähigkeiten nicht ausreichen, um mit den Anforderungen des Lebens zurechtzukommen.
Dieses mangelnde Selbstvertrauen hat seinen Ursprung meist in den Erfahrungen und Erlebnissen, die wir im Verlauf des Lebens machen. Sind die Ereignisse negativer Natur, manifestieren sie sich als Glaubenssätze, die zwar nur in unserem Kopf existieren, aber trotzdem unser Selbstvertrauen schmälern.
Die folgenden vier Tipps unterstützen Sie dabei, Grenzen in Ihrem Kopf zu überwinden und wieder Vertrauen in Ihre eigenen Fähigkeiten zu gewinnen.

1. Den inneren Kritiker in die Schranken weisen

Fehler und Misserfolge gehören zum Leben dazu? Unser innerer Kritiker teilt diese Meinung nicht. Scheitern wir, verurteilt er unser Handeln und redet uns ein, minderwertig zu sein.
Doch die Stimme des inneren Kritikers ist nicht Ihre eigene! Vielmehr spiegelt sie Worte von anderen Menschen wider, die Sie oft gehört haben – beispielsweise von Eltern, Lehrern oder Bekannten. Wenn diese kritische Stimme das nächste Mal zu Ihnen spricht, stellen Sie sich vor, Sie kommt von jemandem, der Ihnen nicht wichtig ist. Was würde die Aussage in Ihnen auslösen? Vermutlich Gleichgültigkeit oder Motivation, erst recht weiterzumachen. Antworten Sie der Stimme mit einem Satz wie „Mal sehen, ich lasse mich überraschen“ oder „Ich bin auch schon ganz gespannt“. Dadurch nehmen Sie dem inneren Kritiker den Raum, werden entspannter und selbstbewusster.

2. Eigene Erfolge vor Augen führen

Jeder Mensch verzeichnet Erfolge – jedoch erkennen wir sie häufig nicht als solche an. Das Führen eines Erfolgstagebuchs kann Ihnen helfen, Ihre eigenen Leistungen wahrzunehmen, Stärken zu reflektieren und mehr Selbstbewusstsein aufzubauen.
Notieren Sie sich jeden Abend in einer ruhigen Minute, was Sie den Tag über erreicht haben und was Ihnen gelungen ist. Dabei muss es sich nicht um eine Beförderung oder einen Lottogewinn handeln. Sehen Sie es als Erfolg, wenn Sie beispielsweise ein wunderbares Mittagessen vorbereitet, mit Ihren Liebsten gelacht oder einen erfrischenden Spaziergang genossen haben. Indem Sie die kleinen Errungenschaften regelmäßig in Ihrem Tagebuch festhalten, erweitern Sie Ihren Blick und gewinnen mehr Selbstvertrauen.

3. Herausforderungen suchen

Neue Erfolgserlebnisse stärken das Vertrauen in Ihre Fähigkeiten. Verlassen Sie deshalb Ihre Komfortzone und suchen Sie nach neuen Herausforderungen. Entscheiden Sie sich für Aufgaben, die Sie effektiv bewältigen und planen können – zum Beispiel Zeichnen lernen oder jeden Tag eine Runde joggen gehen. Die wiederkehrenden Erfolge sowie die damit verbundenen positiven Erfahrungen werden Ihnen zeigen, dass ein ursprünglicher Selbstzweifel („Ich schaffe das nicht“) von der Realität abweicht („Ich schaffe es ja doch“).

4. Erfolge visualisieren

„Ob du denkst, du kannst es oder du kannst es nicht – in beiden Fällen hast du recht.“
Das Zitat des amerikanischen Pioniers Henry Ford zeigt: Unser Verhalten sowie unsere Realität richten sich danach aus, was wir glauben.
Wenn Sie Angst haben, vor Leuten zu sprechen und sich vorstellen, dabei zu erröten oder ausgelacht zu werden, versuchen Sie mit allen Mitteln, solche Situationen zu vermeiden. Kommt es trotzdem dazu, beispielsweise im Rahmen einer Präsentation oder Prüfung, erfüllen sich Ihre Ängste in aller Regel.
Drehen Sie den Spieß um und visualisieren Sie, wie Ihre Präsentation hervorragend gelingt. Tauchen Sie mit allen Sinnen in Ihr Kopfkino ein: Wie fühlen Sie sich? Sind Sie stolz und überzeugt? Gehen Sie souverän mit Nachfragen um und begegnen Sie allfälligen Patzern mit Humor?
Diese Übung lenkt Ihren Fokus auf ein positives Ergebnis und erhöht die Chance, dass Sie der Herausforderung in der Realität gelassener und selbstbewusster begegnen.

Ich wünsche Ihnen eine wunderbare Zeit voller Selbstvertrauen und vielen (kleinen) Erfolgserlebnissen.

Über den Autor
Simona Badau
Simona unterstützt die Geschäftsführung bei strategischen, organisatorischen und strukturellen Entscheidungen. Ihr persönliches Statement: „Es gibt keinen Aufzug zum Erfolg. Du musst die Treppe nehmen.“ Dieses Motto zeigt, dass einem der Weg zu einem suchtfreien Leben nicht geschenkt wird und es einer gewissen Anstrengung bedarf.
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