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Kokainsucht

Kokainsucht

Macht Kokain schnell süchtig?

Wie die allermeisten Suchtstoffe bringt auch die „Rauschdroge“ Kokain ein hohes Suchtpotenzial mit sich. Wer regelmäßig Kokain – egal in welcher Darreichungsform – konsumiert, kann bereits nach wenigen Wochen abhängig sein. In erster Linie handelt es sich dabei um eine starke psychische Abhängigkeit, die vor allem mit der Wirkungsweise von Kokain zusammenhängt: Der Konsum von geringeren Mengen äußert sich zunächst in einer enormen Euphorie, gesteigertem Selbstbewusstsein und einer höheren Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit. Grund dafür ist die direkte Beeinflussung des Neurotransmitterstoffwechsels im Gehirn, wodurch dieser Rauschzustand ausgelöst und verstärkt wahrgenommen wird. Je nachdem, ob das Kokain durch Rauchen, Schnupfen oder Injektion in die Vene eingenommen wird, setzt auch die Wirkung unterschiedlich schnell ein und hält unterschiedlich lange an – in allen Fällen jedoch maximal etwa 45 Minuten.

Diese relativ kurze Dauer hat auch zur Folge, dass das darauffolgende Abklingen des Rausches beim Konsumenten umso schneller einsetzt: Er wird müde, kraftlos und depressiv. Kein Wunder also, dass er sich aus diesem Tief befreien und das nächste Hoch erleben will – und daher vermutlich bald wieder zum Kokain greifen wird.

Symptome/Anzeichen der Kokainsucht: Wie erkenne ich sie?

Nicht jeder, der einmalig Kokain konsumiert hat, ist auch direkt abhängig. Doch der Grad zwischen einer kontrollierten Einnahme und einer bestehenden Kokainsucht ist in den meisten Fällen sehr schmal. Dabei können die Symptome, die bereits auf eine Abhängigkeit hindeuten, sehr vielfältig sein. Um sie richtig erkennen zu können, empfiehlt sich eine Orientierung am internationalen Klassifizierungssystem ICD-10 („International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems“) bzw. der Nachfolgeversion ICD-11, die sich in diesem Punkt nicht wesentlich von der ICD-10 unterscheidet. Hierbei wird dann von einer Abhängigkeit des entsprechenden Stoffes gesprochen, wenn mindestens drei der sechs Hauptkriterien erfüllt sind. Dazu zählen:

  • Starkes Verlangen danach, den Stoff zu konsumieren
  • Keine Kontrolle mehr bzgl. Einnahme und Menge
  • Auftreten eines stofftypischen Entzugssymptoms bei Verzicht oder Reduktion des Konsums (psychisch oder physisch)
  • Toleranzentwicklung: Um die gewünschte Wirkung zu erreichen, sind immer höhere Dosen des Stoffes notwendig
  • Weiterer Konsum trotz Nachweis von schädlichen Folgen
  • Vernachlässigung von persönlichen Interessen, sozialen Beziehungen o.Ä.

Treffen drei dieser Anzeichen auf den Konsumenten zu, kann in der Regel von einer Kokainsucht gesprochen werden. Ein professionell begleiteter Entzug ist dann unbedingt erforderlich, um weitreichendere Spätfolgen zu verhindern.

Verlauf, Auswirkungen und Spätfolgen der Sucht

Aufgrund der relativ schnell nachlassenden Wirkung von Kokain entwickeln die meisten Konsumenten innerhalb kürzerer Zeit eine psychische Abhängigkeit – weil sie auf anderem Wege möglicherweise nicht mehr aus dem Tief herausfinden, in das sie nach Abklingen des Rauschzustands gefallen sind. Daneben spielen jedoch auch die Persönlichkeit und das soziale Umfeld des Konsumenten eine entscheidende Rolle. Beispielsweise neigen Personen mit einem verminderten Selbstwertgefühl eher zur Suchtentwicklung als Personen mit hohem Selbstbewusstsein und einem stabilen sozialen Umfeld. Der Verlauf einer Suchterkrankung ist demnach also von mehreren Faktoren abhängig.

Doch mit der psychischen Abhängigkeit gehen in den meisten Fällen dann auch körperliche Auswirkungen und Spätfolgen einher, die sogar lebensbedrohlich sein können: Blutgefäße und Organe (z.B. Leber, Herz, Niere) werden geschädigt, Geruchs- und Geschmackssinn vermindert. Auch können (z.B. durch geteilte Injektionsnadeln) Infektionen wie HIV oder Hepatitis gehäuft auftreten – mit den entsprechenden chronischen Folgeerscheinungen. Aufgrund des erhöhten Blutdrucks besteht außerdem ein ebenso erhöhtes Risiko für Schlaganfälle. Hinzu kommen eine verminderte körperliche Belastbarkeit, starker Gewichtsverlust sowie diverse psychische Folgeschäden: Depressionen, Angstzustände, Psychosen, Kontrollverlust, Antriebslosigkeit und sexuelle Funktionsstörungen gehören dazu. Im schlimmsten Fall können sogar Suizidgedanken auftreten.

Abgesehen von psychischen und physischen Spätfolgen der Sucht hat sie auch Auswirkungen auf die sozialen Kontakte des Betroffenen. Viele ziehen sich gänzlich aus ihrem sozialen Leben zurück, vernachlässigen Freundschaften, Beziehungen oder den Kontakt zur Familie und geraten dadurch immer weiter in einer Spirale der Einsamkeit und Isolierung. Außerdem handelt es sich bei Kokain um eine Droge, die nicht nur gesundheitsschädigend sondern auch kostspielig ist. Nicht selten kommt es daher im Verlauf der Kokainsucht zu einer Überschuldung.

Kann man durch Kokainsucht ADHS bekommen?

Oft ist von einem Zusammenhang zwischen ADHS und Kokainsucht die Rede. ADHS steht für Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung, eine neurobiologische Erkrankung, bei der die Informationsübertragung zwischen Nervenzellen im Gehirn verändert wird. Doch bezieht sich der hier erwähnte Zusammenhang nicht auf die Entwicklung von ADHS als Folge einer Kokainabhängigkeit. Vielmehr ist es eher umgekehrt. Denn Menschen mit ADHS haben ein bis zu viermal höheres Risiko, dass sich bei Ihnen im Laufe ihres Lebens eine Suchterkrankung entfaltet. Ursache dafür sind insbesondere verschiedene Symptome des Krankheitsbildes, die die Entwicklung einer Abhängigkeitserkrankung begünstigen. Dazu zählen beispielsweise die ausgeprägte Impulsivität, verminderte Konzentrationsfähigkeit und die unzähligen Stresssituationen, denen viele ADHS-Patienten alltäglich ausgesetzt sind. Um diese besser bewältigen zu können, greifen nicht wenige zu Suchtmitteln wie Kokain, von denen sie sich Besserung erhoffen. Hinzu kommt die Neugier nach neuen Eindrücken und die oftmals fehlende Fähigkeit zur Voraussicht, die ebenfalls dazu beitragen, dass die Wahrscheinlichkeit einer Suchtentwicklung deutlich ansteigt.

Oft gestellte Fragen

Kokain – egal in welcher Darreichungsform – birgt ein sehr hohes Suchtpotenzial. Konsumiert man es regelmäßig, kann bereits nach wenigen Wochen eine Abhängigkeit auftreten. Dies ist vor allem auf die schnell lachlassende Wirkung von Kokain zurückzuführen. Oft handelt es sich um eine ausgeprägte psychische Abhängigkeit, da der Konsum von Kokain mit Euphorie, einem gesteigerten Selbstbewusstsein sowie einer erhöhten Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit einhergeht.

Konsumiert man einmalig Kokain, ist man nicht direkt abhängig. Jedoch ist es schwierig, zwischen einer kontrollierten Einnahme und einer bestehenden Kokainsucht zu unterscheiden.

Das internationale Klassifizierungssystem ICD-10 bzw. dessen Nachfolgeversion ICD-11 spricht von einer Kokain-Abhängigkeit, wenn mindestens drei der folgenden Hauptkriterien zutreffen:

  • starkes Verlangen nach Kokain
  • fehlende Kontrolle im Hinblick auf die Einnahme und Menge
  • Auftreten psychischer oder körperlicher Entzugssymptoms im Falle des Verzichts oder der Reduktion
  • Entwicklung einer Toleranz, sodass immer höhere Dosen zur gewünschten Wirkung gebraucht werden
  • schädliche Folgen halten nicht vom weiteren Konsum ab
  • Interessen und soziale Beziehungen werden vernachlässigt

Neben der starken psychischen Abhängigkeit, die Betroffene an den Tag legen, treten in den meisten Fällen von Kokainsucht auch körperliche Symptome und Spätfolgen auf.

Blutgefäße und Organe können Schaden nehmen und Geruchs- sowie Geschmackssinn vermindert werden. Beim Teilen von Injektionsnadeln können zudem Infektionen wie HIV oder Hepatitis übertragen werden, die ihrerseits chronische Folgeschäden mit sich bringen. Das Risiko eines Schlaganfalls erhöht sich aufgrund des meist erhöhten Blutdrucks. Ebenso können Depressionen, Angstzustände, Psychosen oder Suizidgedanken aufkommen. Mehr dazu

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