Welche Formen der Sucht gibt es?
Sucht lässt sich grundsätzlich in zwei Hauptkategorien unterteilen: stoffgebundene Süchte und nicht-stoffgebundene Verhaltenssüchte.
Für die Therapie bei Sucht in medizinischen Einrichtungen stehen vor allem die stoffgebundenen Süchte im Fokus, da sie mit körperlicher Abhängigkeit vom Suchtmittel und teils schweren Entzugserscheinungen einhergehen.
Typische Substanzen für eine Therapie bei stoffgebundener Sucht sind:
- Alkohol (z. B. Bier, Wein, Spirituosen)
- Sedativa und Hypnotika (z. B. Benzodiazepine, Schlafmittel)
- Opioide (z. B. Morphin)
- Stimulanzien (z. B. Kokain)
- Cannabis
Therapie bei Sucht: Diese Therapieformen kommen zum Einsatz
Eine Suchterkrankung betrifft nicht nur den Körper – sie verändert Denken, Fühlen und Handeln.
Die S3-Leitlinien der AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V.) empfehlen deshalb eine integrative Therapie bei Sucht, die medizinische Hilfe mit psychologischer Begleitung und sozialer Stabilisierung verbindet.
Bereits in der frühen Phase, teilweise vor einer festen Diagnose, können Betroffene in einer professionellen Beratung den eigenen Konsum hinterfragen. Motivierende Gespräche fördern die Bereitschaft zur Veränderung und ebnen den Weg in die Therapie bei Sucht.
Der körperliche Entzug erfolgt unter ärztlicher Aufsicht und wird durch psychologische Programme begleitet. Laut S3-Leitlinie ist dies entscheidend, um die körperliche Abhängigkeit zu durchbrechen und das Fundament für weitere therapeutische Schritte zu legen. Bei der parallel zur körperlichen Entgiftung stattfindenden Psychotherapie geht es darum, die Ursachen der Sucht zu verstehen und neue Denk- und Verhaltensmuster zu entwickeln.
Bei bestimmten Substanzgruppen wie Alkohol oder Opiaten können Medikamente die Entzugssymptome lindern. Die S3-Leitlinien nennen hier evidenzbasierte Wirkstoffe wie Naltrexon – immer eingebettet in ein therapeutisches Gesamtkonzept.
Langfristige Stabilität entsteht nicht allein durch die Therapie bei Sucht, sondern durch nachhaltige Abstinenzfestigung im Alltag – beispielsweise durch die Teilnahme an Selbsthilfegruppen
Warum eine Therapie bei Sucht wichtig ist
Die Therapie bei Sucht in Form einer qualifizierten Entzugsbehandlung befreit Ihren Körper von der Substanz und lässt Sie die Ursachen der Abhängigkeit verstehen.
Je nach Suchtmittel kann ein kalter Entzug ohne medizinische Begleitung zudem lebensgefährlich werden – mit Risiken wie Schmerzen, Angstzuständen oder schweren körperlichen Komplikationen.
Gute Gründe für eine Therapie bei Sucht
- Gesundheit stärken
- Psychische Stabilität erreichen
- Rückfallrisiko minimieren
- Entzugserscheinungen lindern
- Suchtursachen erkennen
- Neue Perspektiven gewinnen
- Frei und selbstbestimmt leben
Wir begleiten Sie in Ihr neues Leben!
Therapie bei Sucht in der LIFESPRING-Privatklinik
Bei LIFESPRING haben wir uns auf die Behandlung stoffgebundener Süchte spezialisiert. Unsere qualifizierte Entzugsbehandlung folgt einem integrativen Konzept, das die körperliche Entgiftung sowie intensive Psychotherapie verbindet.
In Einzel- und Gruppentherapien sowie durch kreative und körperorientierte Methoden wie Drama-, Tanz-, Kunst- und Bewegungstherapie entwickeln Sie neue Perspektiven und stabilisieren Ihre Abstinenz. Ergänzt wird unser Programm durch sozio- und milieutherapeutische Interventionen, achtsamkeitsfördernde Angebote wie Yoga und Meditation sowie emotionsaktivierende Formate wie die Dramatherapie. Bereits während der Therapie besprechen wir mit Ihnen außerdem Möglichkeiten zur Nachsorge in der Nähe Ihres Wohnorts.
Alkoholentzug
Wenn Alkohol zur Belastung wird: In der LIFESPRING-Privatklinik begleiten wir Sie mit Erfahrung und Einfühlungsvermögen bei der Überwindung Ihrer Alkoholsucht – und schaffen einen geschützten Rahmen, in dem Sie sich von hinderlichen Mustern lösen und neue Kraft finden können.
Opioidentzug
Wir verfügen über viel Erfahrung in der Opioid-Entzugsbehandlung und setzen auf eine moderne Therapie bei dieser Sucht. Sie kombiniert Neuro-Elektrische Stimulation (NES) und gezielte Medikation, um Entzugssymptome zu lindern und den Entgiftungsprozess zu verkürzen – stets begleitet durch unser erfahrenes Team aus Ärzten und Therapeuten.
Kokainentzug
Bei LIFESPRING bieten wir Ihnen eine qualifizierte Entzugsbehandlung Ihrer Kokainsucht mit NES und Anti-Craving-Medikation. Diese Methode hat sich unserer Erfahrung nach als besonders sanft und schnell erwiesen. Während der 28-tägigen Therapie erhalten Sie intensive Unterstützung durch unser empathisches Team.
Cannabisentzug
Cannabis wird oft unterschätzt – doch regelmäßiger Konsum kann rasch in eine Abhängigkeit führen. In der LIFESPRING-Privatklinik erhalten Sie eine qualifizierte Entzugsbehandlung, die Körper und Psyche gleichermaßen berücksichtigt.
Gewinnen Sie die Kontrolle zurück – Sie schaffen das
Wenn man einmal in der Suchtspirale steckt, scheint ein Alltag ohne Suchtmittel unvorstellbar.
Unsere ehemaligen Patientinnen und Patienten standen an genau diesem Punkt – und wissen heute: Ein selbstbestimmtes Leben ist möglich. Lassen Sie sich von ihren positiven Erfahrungen inspirieren!
Fragen zur Therapie bei Sucht
Sie sind bereit für den nächsten Schritt und möchten sich von Ihrer Sucht befreien? Dann haben Sie bestimmt viele Fragen. Einen Teil davon möchten wir Ihnen in unserer FAQ rund um die Therapie bei Sucht beantworten.
Für Ihre weiteren Anliegen stehen wir Ihnen gerne jederzeit persönlich Rede und Antwort. Wir sind für Sie da – von Anfang an.
Sucht ist eine ernsthafte Erkrankung – aber sie ist behandelbar. Mit der richtigen therapeutischen Begleitung können von einer stofflichen Sucht Betroffene nicht nur ihren Körper befreien, sondern auch die tieferliegenden Ursachen ihrer Abhängigkeit verstehen und nachhaltig verändern.
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen stoffgebundenen Süchten (z. B. Alkohol, Cannabis, Kokain, Medikamente) und nicht-stoffgebundenen Süchten wie Spielsucht oder Internetsucht. In der LIFESPRING-Privatklinik sind wir auf die Behandlung substanzgebundener Abhängigkeiten spezialisiert – etwa von Alkohol, Cannabis, Kokain, Medikamenten oder Opiaten. Die qualifizierte Entzugsbehandlung in unserer Klinik erfolgt unter ärztlicher Aufsicht und charakterisiert sich durch körperliche Entgiftung sowie eine psychotherapeutische Begleitung von Tag eins an. In Einzel- und Gruppensettings sowie durch kreative und körperorientierte Verfahren wie Kunst-, Tanz-, Bewegungs- oder Dramatherapie entwickeln Sie neue Perspektiven und stärken Ihre Abstinenzfähigkeit.
Ein qualifizierter Entzug hilft Ihnen, Ihren Körper sicher vom Suchtmittel zu befreien und gleichzeitig die psychischen Ursachen Ihrer Sucht aufzuarbeiten. Bestimmte Substanzen wie Benzodiazepine oder Alkohol können bei einem kalten Entzug zuhause schwere körperliche Komplikationen auslösen. Eine professionelle Betreuung ermöglicht es, Entzugssymptome zu lindern und das Rückfallrisiko zu minimieren.
Die reguläre Dauer einer qualifizierten Entzugsbehandlung bei LIFESPRING beträgt 28 Tage. Je nach konsumierter Substanz, individuellem Gesundheitszustand und persönlichen Bedürfnissen kann Ihr Aufenthalt bei uns auch verlängert werden.