Vorab: Brauche ich für die Alkohol-Entzugsklinik eine Überweisung?
Kurz gesagt: Nein – nicht unbedingt. Ob eine Überweisung für eine Alkohol-Entzugsklinik nötig ist, hängt davon ab, welche Einrichtung Sie wählen.
Während öffentliche Einrichtungen an das Gesundheitssystem gebunden sind und daher eine ärztliche Überweisung erfordern, bietet Ihnen unsere private Alkohol-Entzugsklinik mehr Flexibilität und Eigenverantwortung.
Das bedeutet: Sie können direkt ohne ärztliche Überweisung mit uns Kontakt aufnehmen und bei freien Kapazitäten mit der Behandlung starten.
Überblick: Öffentliche Klinik und private Alkohol-Entzugsklinik LIFESPRING
*Hinweis: Einige private Krankenversicherungen verlangen eine ärztliche Verordnung zur Kostenübernahme. Eine vorherige Rücksprache mit Ihrer Versicherung ist empfehlenswert.
Sie haben detaillierte Rückfragen? Wir sind für Sie da unter der Rufnummer: +49 2253 543 5319
Von der Aufnahme in unsere Alkoholentzugsklinik bis zur Therapie: Wir begleiten Sie!
Qualifizierte Entzugsbehandlung bei LIFESPRING
Qualifizierte Entzugsbehandlung bei LIFESPRING
Wenn Sie sich mit dem Ablauf der Aufnahme in eine private Alkoholentzugsklinik beschäftigt haben, stellen Sie schnell fest: Eine rein körperliche Entgiftung sollte nicht isoliert erfolgen. Denn Alkoholsucht betrifft mehr als den physischen Zustand – sie greift in Denkweisen, Beziehungen und Lebensmuster ein.
Deshalb setzen wir bei LIFESPRING bewusst auf ein integratives Behandlungskonzept, das die medizinisch begleitete Entgiftung mit einem intensiven psychotherapeutischen Programm verbindet.
Die qualifizierte Entzugsbehandlung bei LIFESPRING beginnt mit der medikamentös gestützten, körperlichen Entgiftung. Bereits ab dem ersten Tag werden Sie zudem in ein intensives psychotherapeutisches Programm eingebunden, um die seelischen Ursachen Ihrer Abhängigkeit möglichst tiefgreifend zu erkennen und beginnend zu behandeln.
In Einzel- und Gruppentherapien sowie durch vielfältige therapeutische Methoden wie Drama-, Tanz-, Kunst- und Bewegungstherapie erhalten Sie die Möglichkeit, Ihre Abstinenz langfristig zu stabilisieren. Ergänzt wird das Programm durch sozio- und milieutherapeutische Interventionen, die helfen, hinderliche Verhaltensmuster zu erkennen und neue Lebensstrategien zu entwickeln. Auch achtsamkeitsfördernde Ansätze wie Yoga oder Meditation sowie emotionsaktivierende Formate wie die Dramatherapie unterstützen Sie dabei, wieder in Kontakt mit sich selbst zu kommen.
Für eine qualifizierte Entzugsbehandlung im stationären Setting unserer Alkohol-Entzugsklinik, einschließlich der körperlichen Entgiftung, empfehlen wir eine Behandlungsdauer von mindestens 28 Tagen. Diese Empfehlung orientiert sich an der S3-Leitlinie, die von der AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V.) herausgegeben wird – dem Dachverband von über 180 medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaften.
Wir geleiten Sie auf mehreren Ebenen zeitgleich in ein suchtfreies Leben. Bereits während der Entgiftung setzen wir den Startpunkt für die psychotherapeutische Behandlung, welche essenziell für die dauerhafte Stabilisierung und Abstinenz ist. Wir analysieren zunächst und arbeiten mit Ihnen an vielen relevanten Themen, die Sie für die Sucht haben anfällig werden lassen, damit Sie beim Verlassen unserer Alkohol-Entzugsklinik gestärkt und frei in Ihr neues Leben einsteigen.
Die LIFESPRING-Privatklinik richtet sich an Privatversicherte und Selbstzahler. Eine Kostenübernahme Ihres Alkoholentzugs im Rahmen einer qualifizierten Entzugsbehandlung durch Ihre private Krankenversicherung oder Beihilfestelle ist in vielen Fällen möglich – abhängig von Ihrem Tarif. Auch gesetzlich Versicherte können unter bestimmten Bedingungen einen Teil der Kosten erstattet bekommen. Unser Team unterstützt Sie gerne bei der Klärung der Formalitäten, damit Sie sich ganz auf Ihren Neubeginn konzentrieren können.
Nach dem Entzug ist vor dem neuen Leben. Während Ihrer Therapie bespricht unser Sozialdienst mit Ihnen passende Nachsorgeangebote in der Nähe Ihres Wohnorts – wie Psychiater, Psychologen oder Selbsthilfegruppen. So stärken Sie die Basis für einen stabilen Alltag ohne Suchtmittel. Haben Sie keine Angst: Sie verlassen unsere Einrichtung gut vorbereitet und mit dem nötigen Rüstzeug. Und bei Bedarf sind wir auch länger für Sie da.