Suchtbehandlungen bei LIFESPRING

Ein Entzug in unserer Privatklinik ist jederzeit möglich

Die Lifespring-Privatklinik ist eine staatlich anerkannte Fachklinik zur Behandlung von Suchterkrankungen. Im Unterschied zu anderen psychosomatischen Privatkliniken, welche die Gesamtheit der psychischen Krankheiten behandeln, konzentriert sich die Lifespring-Privatklinik ausschließlich auf stoffgebundene Suchterkrankungen – nämlich AlkoholsuchtKokainsuchtMedikamentensucht, Opiatsucht und Cannabissucht. Dabei können durchaus Kombinationen mehrerer Süchte vorliegen, zum Beispiel Alkoholabhängigkeit und die Abhängigkeit von Medikamenten mit Schmerzmitteln.

 

 

Der qualifizierte Entzug

Der „qualifizierte Entzug“ ist die Regelbehandlung der LIFESPRING-Klinik. Sie ist eine suchtpsychiatrische beziehungsweise suchtmedizinische Akutbehandlung, die über die körperliche Entgiftung und Behandlung der Entzugssymptome hinausgeht.

Warum machen wir das so?

Der Verlauf der Therapie ähnelt sich jeweils. Er ist aber je nach Suchtmittel und dem jeweiligen Suchtverlauf oder den Begleiterkrankungen beim Patienten vor allem bezüglich der Dauer individuell. Nach einer gründlichen Diagnose erfolgt mit der Entgiftung die erste Phase der Suchttherapie. An sie schließt sich die Therapie auf psychologischer Ebene an.

Der qualifizierte Entzug beinhaltet nämlich ebenso eine intensive tiefenpsychologisch und verhaltenstherapeutisch fundierte Behandlung. Sie zielt auf die Reduzierung belastender psychischer Symptome bzw. Syndrome, die Förderung von Veränderungsbereitschaft sowie die Befähigung zur nachhaltigen Abstinenz ab.

Die Bausteine einer Suchtbehandlung in unserer Klinik in NRW:

  • eine Entgiftung, bei der wir die Entzugssymptome weitgehend lindern können.
  • die Diagnostik von psychischen und somatischen Begleit- und Folgeerkrankungen.
  • die Behandlung der psychischen und somatischen Begleit- und Folgeerkrankungen

Ziele der Suchtbehandlung

Die möglichst sanfte Entwöhnungsbehandlung in unserer privaten Entzugsklinik in Nordrhein-Westfalen dient der medizinischen Rehabilitation und hat zum Ziel,

  • die Funktions- und Leistungsfähigkeit der oder des Abhängigkeitskranken zu erhalten
  • die Funktions- und Leistungsfähigkeit der oder des Abhängigkeitskranken zu verbessern oder wiederherzustellen
  • die Teilhabe der oder des Abhängigkeitskranken am Arbeitsleben und in der Gesellschaft zu fördern.

Teil der Entwöhnungsbehandlung kann auch eine Psychotherapie der psychischen Begleiterkrankungen sein, zum Beispiel bei Patienten mit Doppeldiagnosen. Sie ist eine weiterführende, vorwiegend psychotherapeutische Behandlung für Patienten,

  • deren neuropsychologischen und kognitiven Fähigkeiten noch nicht ausreichend wiederhergestellt worden sind;
  • die noch nicht emotional stabil genug sind;
  • deren komorbiden psychischen und somatischen Erkrankungen noch stationär behandelt werden müssen.

Verlauf eines Drogenentzugs

Unterstuetzung

Gut zu wissen: Ein Drogenentzug verläuft bei jedem Menschen anders. Deshalb setzen wir auf eine individuell abgestimmte Entzugsbehandlung, die medizinische Sicherheit, Diskretion und Psychotherapie zur Aufarbeitung der Suchtursachen verbindet. Je nach Substanz, Verlauf und persönlicher Situation können sich Ablauf und Behandlungsbedarf unterscheiden.

Kalter Entzug – warum Sie die Finger davon lassen sollten

Bild Text Arzt Andreas

Andreas Gholmié
Leitender Arzt

Vor allem Alkoholiker probieren sich aus Schamgefühl gerne im so genannten kalten Entzug zu Hause und ohne ärztliche Hilfe. Grundsätzlich versteht man unter kaltem Entzug das plötzliche Absetzen des Suchtstoffes. Die Folge sind körperliche und psychische Entzugserscheinungen. Vor allem die körperlichen Entzugssymptome sind mit hohen Risiken bis hin zum Tod verbunden. Aber auch beim psychischen Entzug können die Symptome ernsthafte Folgen haben, wenn er zu depressiven Verstimmungen oder sogar Suizidgedanken führt.

Eine ärztliche Aufsicht ist bei Alkoholentzug, Kokainentzug, Medikamentenentzug, Opiatentzug und Cannabisentzug unbedingt angeraten. Wir von LIFESPRING setzen in unserer Suchtklinik auf den warmen Entzug. Dabei wird das Suchtmittel zunächst substituiert.

Behandlung von Begleiterkrankungen

Bild Text Haende

Neben der Vielzahl an psychischen Komorbiditäten gehen Suchterkrankungen oft mit somatischen Begleiterkrankungen einher, die ebenfalls in unserer privaten Suchtklinik behandelt werden.

Bei einer Alkoholsucht können Organe bereits durch den missbräuchlichen Konsum geschädigt sein. Beim intravenösen Konsum kann eine Infektion mit Hepatitis C (HCV) oder HIV entstanden sein. Aus diesem Grund werden unsere Patienten bei der Aufnahme in unsere Privatklinik und auch im weiteren Verlauf ihres Aufenthalts umfangreich auf körperliche Erkrankungen hin untersucht – von unseren Ärzten und durch eine eingehende Labordiagnostik. Auf diese Weise können wir optimal auf unsere Patienten eingehen und mögliche Risiken mit einkalkulieren.

Der körperliche Entzug von Suchtstoffen bedarf fast immer einer begleitenden pharmakologischen Behandlung mit Medikamenten. Sie dient der Vorbeugung von Komplikationen wie Krampfanfällen oder Delir, der Unterdrückung gesundheitsgefährdender Symptome und der Linderung von Beschwerden sowie der Behandlung des Suchtverlangens und damit der Rückfallprophylaxe.

Sollte eine medikamentöse Suchtbehandlung notwendig sein, erfolgt sie nach aktuellem Kenntnisstand und unter Vermeidung unerwünschter Nebenwirkungen. Unsere Patienten werden über die Wirkungsweise jedes Medikaments gründlich informiert. Dadurch können sie die Möglichkeiten der Therapie weitaus besser nutzen und ihre Behandlung aktiver angehen. Wir legen großen Wert auf diese Wissensvermittlung. Wenn es medizinisch notwendig ist, wird der Entzug auch mittels einer langsamen Dosisreduktion durchgeführt, so z. B. bei Benzodiazepinen.

Bei der Behandlung von Alkoholabhängigen orientiert sich die Lifespring-Klinik an den bis 2019 gültigen S3-Leitlinien „Alkoholbezogene Störungen: Screening, Diagnose und Behandlung“ der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF). Wenn Sie hierzu Fragen haben, stehen wir Ihnen für weitergehende Informationen zu den Leitlinien gerne zur Verfügung. Sprechen Sie uns einfach an.

Die LIFESPRING-Privatklinik verfolgt ständig die weltweite, aktuelle Forschung in der Suchtmedizin und nimmt neue, vielversprechende Ergebnisse – selbstverständlich nach eingehender Prüfung und Bewertung – in ihr pharmakologisches Behandlungskonzept auf.

Eine wichtige Säule der Suchtbehandlung in unserer Klinik ist bereits jetzt der Einsatz von Neuro-Elektrischer Stimulation (NES) zur Linderung von Entzugserscheinungen. Daneben kommen geeignete Medikamente und Mittel zur Substitution zum Einsatz.

Weitere Informationen zum Thema Suchterkrankungen und -behandlungen

Wussten Sie, dass unsere Entzugsklinik gut angebunden in NRW liegt? Aus großen Städten wie Düsseldorf (Alkoholentzug Düsseldorf), Köln, Bonn, aber auch Aachen sind wir schnell erreichbar. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite: Alkohol Entzugsklinik in NRW: Ihr Weg aus der Abhängigkeit.

Aber auch für Menschen aus anderen Bundesländern, wie zum Beispiel Hessen, ist die LIFESPRING-Privatklinik sehr gut zu erreichen. Weitere Details, wie zum Beispiel die Entfernung zu Städten wie Frankfurt am Main oder Wiesbaden, erfahren Sie hier: Ihre Suchtklinik im Raum Hessen. Ebenso kontaktieren uns Interessenten aus angrenzenden Ländern wie Österreich (Entzugsklinik Wien) oder der Schweiz, in dem sie nach einer Entzugsklinik in der Schweiz gesucht haben, aber die räumliche Distanz, die sich durch einen Entzug bei uns in Bad Münstereifel ergibt, zu schätzen wissen.

Informationen zur Kosten eine privaten Suchtklinik finden Sie hier. Viele Patientinnen und Patienten sind aber auch auf uns als Suchtklinik für Selbstzahler aufmerksam geworden.

Häufig gestellte Fragen und Antworten zu Suchtbehandlungen

Viele Betroffene merken erst relativ spät, dass ihr Konsum problematisch geworden ist. Typische Warnsignale sind Kontrollverlust (z. B. „Ich wollte nur wenig trinken/nehmen, aber es wurde wieder mehr“), Entzugssymptome, heimlicher Konsum, zunehmende Gedankenkreise um die Substanz oder Konflikte im Alltag.

Die LIFESPRING-Privatklinik ist auf stoffgebundene Süchte spezialisiert – darunter Alkohol-, Medikamente-, Kokain-, Opiat- sowie Cannabis-Abhängigkeit. Zusätzlich werden begleitende Belastungen, die im Zusammenhang mit der Sucht stehen, mitbehandelt.

Eine qualifizierte Entzugsbehandlung wird medizinisch begleitet, sodass körperliche Beschwerden deutlich abgefedert werden können. Nach der Aufnahme erfolgen eine gründliche Diagnostik und die Entzugsbehandlung mit engmaschiger Überwachung. Parallel beginnt die psychotherapeutische Stabilisierung. Viele Patientinnen und Patienten empfinden den Entzug dadurch als deutlich besser bewältigbar, als sie vorher befürchtet hatten.

Die Dauer hängt von der Substanz, der Konsummenge und der körperlichen Verfassung ab. Wir setzen immer auf eine qualifizierte Entzugsbehandlung, die gleichzeitig zur Entgiftung ein intensives psychotherapeutisches Programm beinhaltet. Dabei orientieren wir uns an der S3-Leitlinie der AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V.) und empfehlen eine Mindestdauer von 28 Tagen, die bei Bedarf selbstverständlich verlängert werden kann.

Das hängt von Ihrem Versicherungsstatus und Ihrem individuellen Tarif ab. Privatversicherte und Beihilfeberechtigte können die Kosten einer qualifizierten Entzugsbehandlung häufig ganz oder teilweise erstattet bekommen.

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