Yoga zur Stärkung von Körper und Geist

Yoga zur Stärkung von Körper und Geist

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Yoga ist eine alte, aus Indien stammende Lehre, die eine Reihe positiver Wirkungen auf Körper und Seele ausübt. Die verschiedenen Yoga-Techniken stärken das Herz und die Muskulatur, bringen die Verdauung auf Trab und beruhigen den Geist. Kurzum: Yoga bildet gerade in Zeiten von Homeoffice und Lockdown die perfekte Möglichkeit, den Organismus in den eigenen vier Wänden zu harmonisieren und zu stärken.

Im folgenden Artikel verrate ich Ihnen 6 Tipps für erfolgreiches Home-Yoga.

1. Das richtige Medium finden

Wenn man Yoga-Übungen zu Hause durchführen möchte, bieten sich Lernvideos auf Plattformen wie YouTube an. Anfänger sollten dabei nach expliziten „Yoga für Anfänger“-Videos suchen, um zunächst die Basis-Übungen zu verstehen und langsam darauf aufzubauen. Auch Yoga-Lehrbücher eignen sich für den Einstieg in die Yoga-Praxis.

2. Zeitpunkt und Ort zum Üben festlegen

Die perfekte Zeit, um Yoga zu üben, gibt es nicht. Richten Sie sich nach Ihrem individuellen Tagesablauf und führen Sie die Übungen durch, wenn Sie am meisten Ruhe und Zeit haben.
Idealerweise richten Sie sich eine kleine Yoga-Ecke ein, wo Sie Ihre Matte hinlegen und eine Wohlfühlatmosphäre mit Kerzen, schönen Bildern oder Blumen schaffen können. Üben Sie immer in dieser Yoga-Oase – Ihr Körper und Geist finden dadurch schneller zur Ruhe.

3. Ausstattung besorgen

Im Grunde genommen brauchen Sie nicht viel, um zu Hause Yoga zu üben. Besonders wichtig sind eine rutschfeste Yogamatte, bequeme Kleidung sowie ein Glas Wasser, das Sie nach dem Yoga mit Flüssigkeit versorgt. Kleiner Zusatztipp: Yoga-Übungen sollten vorzugsweise barfuß durchgeführt werden, um ein Wegrutschen zu verhindern.

4. Mit leerem Magen üben

Essen Sie etwa 1,5 Stunden vor Ihrer Yoga-Praxis nichts. Die Übungen gestalten sich viel angenehmer. Mit leerem Magen verfügen Sie zudem über mehr Energie, da Ihr Körper nicht mit der Verdauung beschäftigt ist.

5. Ruhige Atmung

Das ruhige Atmen bildet im Yoga einen essenziellen Bestandteil der Übungen. Achten Sie deshalb darauf, durch die Nase ein- und auszuatmen – bis tief in den Bauch. In Yoga-Lernvideos wird meistens angegeben, wann ein- und ausgeatmet werden sollte.

6. Mit einfachen Übungen (Asanas) beginnen

Yoga sollte Freude bereiten. Fangen Sie deshalb nicht mit komplizierten Verrenkungen an, sondern widmen Sie sich grundlegenden Übungen, bei denen Sie sich wohlfühlen und gut atmen können.

Anbei drei Beispiele für geeignete Einsteiger-Asanas:

Die Kobra (Bhujangasana)
Diese Haltung geht vor allem auf Verspannungen im Rückenbereich ein. Dabei liegen Sie auf dem Bauch und legen die Hände neben Ihrer Brust auf der Matte ab. Dann drücken Sie Ihren Oberkörper mit nach vorne gerichtetem Blick langsam nach oben und bleiben ein paar Atemzüge lang in dieser Position. Der Rücken sollte nur so weit gedehnt werden, wie es für Sie bequem ist.

Stellung des Kindes (Balasana)
Dieses Asana entlastet vor allem Augen, Gehirn und Nerven sowie Rücken und Schultern. Dazu knien Sie sich auf die Mitte der Yogamatte und setzen sich auf die Fersen. Mit einer Vorwärtsbewegung legen Sie Ihren Körper nach vorn, sodass der Bauch auf den Oberschenkeln aufliegt und Ihre Stirn den Boden berührt. Die Hände liegen neben dem Körper oder ausgestreckt nach vorn. Bleiben Sie für ungefähr 30 Sekunden in dieser Haltung.

Yoga Baum (Vrksasana)
Stellen Sie sich aufrecht hin. Spüren Sie den Boden unter Ihren Füßen und atmen Sie tief durch die Nase ein und aus. Verlagern Sie dann Ihr Körpergewicht auf Ihr rechtes Bein und platzieren Sie den linken Fuß an der Innenseite des rechten Oberschenkels. Die Hände berühren sich mit den Flächen über Ihrem Kopf. Einige Atemzüge halten und Seite wechseln.

Achtung: Wenn Sie akute Schmerzen oder Verletzungen haben, sollten Sie erst nach Abklärung mit einem Arzt wieder Yoga üben!

Viel Freude beim Home-Yoga wünscht Ihnen

Ihre Sandra Neubauer
Yogalehrerin in der LIFESPRING-Privatklinik

Über den Autor
Sandra
Sandra arbeitet in der Lifespring Privatklinik als Yogalehrerin. Ein Schwerpunkt dessen, was sie unseren Patienten als „Lehre“ mit auf den Weg gibt, ist: wie man durch Beobachtung seiner eigenen Gedanken erkennt, welche Geisteshaltungen gut tun und welche nicht. Hierfür bedient sie sich der fünf Säulen des Hatha-Yogas: Asanas (Körperübungen), Pranayama (Atemübungen), Entspannungstechniken, positive Einstellung und Ernährungstipps sowie Meditation.
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